Der Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung ist für viele Familien in den letzten Jahren schwieriger geworden. Steigende Immobilienpreise, hohe Bauzinsen und knappe Angebote erschweren den Weg ins Eigenheim. Mit dem staatlichen Förderprogramm „Wohneigentum für Familien“ der KfW, oft auch unter dem Schlagwort „Jung kauft Alt“ bekannt, erhalten Familien jedoch attraktive Unterstützung beim Kauf einer Bestandsimmobilie.
Was steckt hinter dem KfW-Programm „Wohneigentum für Familien“?
Das Förderprogramm verfolgt ein klares Ziel: Familien sollen gezielt beim Erwerb von bestehendem Wohneigentum unterstützt werden. Statt ausschließlich Neubauten zu fördern, setzt der Staat bewusst auf den vorhandenen Immobilienbestand.
Viele ältere Häuser und Wohnungen befinden sich in gewachsenen Wohnlagen, bieten solide Bausubstanz und gleichzeitig Modernisierungspotenzial. Für Familien eröffnet sich damit die Chance, eine Immobilie zu erwerben, die ohne Förderung oft nicht finanzierbar wäre.
Die KfW stellt hierfür zinsgünstige Förderdarlehen zur Verfügung, die deutlich unter den marktüblichen Konditionen liegen. Das senkt die monatliche Belastung, schafft Planungssicherheit und lässt finanziellen Spielraum für Renovierungen oder energetische Sanierungen.
Gleichzeitig profitieren auch Kommunen: Leerstände werden reduziert, Ortskerne belebt und bestehender Wohnraum nachhaltig genutzt.
Welche Voraussetzungen müssen Familien erfüllen?
Die Förderung richtet sich gezielt an Familien mit Kindern und ist an bestimmte Bedingungen geknüpft:
- Minderjährige Kinder im Haushalt
Das Programm steht ausschließlich Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind offen. - Einkommensgrenzen
Das zu versteuernde Haushaltseinkommen darf festgelegte Obergrenzen nicht überschreiten. So wird sichergestellt, dass die Förderung gezielt Haushalten mit echtem Unterstützungsbedarf zugutekommt. - Kauf einer Bestandsimmobilie
Gefördert werden bestehende Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen – kein Neubau. - Eigennutzung
Die Immobilie muss selbst bewohnt werden. Eine Vermietung ist nicht zulässig. - Begrenzte Darlehenshöhe
Der Förderkredit deckt in der Regel nicht die gesamte Finanzierung ab und wird mit weiteren Finanzierungsbausteinen kombiniert.
Trotz dieser Grenzen kann der KfW-Kredit einen entscheidenden Unterschied machen – vor allem durch niedrigere Zinsen und langfristig stabile Raten.
Förderkredit richtig in die Immobilienfinanzierung einbauen
In der Praxis ist der KfW-Förderkredit besonders effektiv als Teil einer durchdachten Gesamtfinanzierung. Häufig wird er kombiniert mit:
- Eigenkapital
- Klassischem Bankdarlehen
- Weiteren Förderprogrammen, z. B. für energetische Sanierungen
Ein individuell abgestimmtes Finanzierungskonzept sorgt dafür, dass Laufzeiten, Zinssätze und monatliche Belastungen optimal aufeinander abgestimmt sind. Ebenso wichtig ist die realistische Planung der Kaufnebenkosten – etwa Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie mögliche Modernisierungsaufwendungen.
Eine frühzeitige Beratung schützt vor finanziellen Überraschungen und schafft Sicherheit auf dem Weg ins Eigenheim.
Die richtige Immobilie finden – mit professioneller Unterstützung
Neben der Finanzierung spielt auch der Immobilienmarkt eine zentrale Rolle. In vielen Regionen gibt es attraktive Bestandsimmobilien, die Preis, Lage und Förderfähigkeit sinnvoll verbinden.
Erfahrene Immobilienmakler mit regionaler Marktkenntnis unterstützen Sie bei:
- der Auswahl geeigneter Objekte
- der Prüfung von Kaufpreis und Zustand
- der Einschätzung von Modernisierungskosten
- der Begleitung bis zum Notartermin
In Kombination mit der KfW-Familienförderung entsteht so ein realisierbarer und sicherer Weg ins Eigenheim – auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld.
Fazit: Mit Förderung und Beratung sicher ins Eigenheim
Das KfW-Programm „Wohneigentum für Familien“ bietet jungen Familien eine wertvolle Chance, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Wer die Fördermöglichkeiten richtig nutzt und auf eine professionelle Begleitung setzt, kann nachhaltig und finanziell solide Wohneigentum aufbauen.
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt und von unserem Redaktionsteam geprüft.