Immobilie geerbt: Was jetzt wichtig ist – Schritt-für-Schritt

Inhaltsverzeichnis

Eine geerbte Immobilie ist mehr als nur ein Vermögenswert – sie ist oft mit Erinnerungen, Emotionen und Verantwortung verbunden. Wer ein Haus geerbt hat, steht plötzlich vor vielen Fragen: Was ist die Immobilie wert? Muss ich Erbschaftssteuer zahlen? Soll ich das Haus behalten, vermieten oder verkaufen? Damit aus der Erbschaft keine Belastung wird, hilft eine klare Struktur.

Erste Schritte nach dem Erbe – Überblick gewinnen

Zunächst sollten Erben prüfen, ob ein Testament existiert und ob sie das Erbe annehmen oder ausschlagen möchten. Die Frist dafür beträgt lediglich sechs Wochen – besonders herausfordernd, wenn mehrere Beteiligte involviert sind.
In solchen Fällen entsteht eine Erbengemeinschaft, in der alle Entscheidungen einstimmig getroffen werden müssen – etwa über Verkauf, Nutzung oder Verwaltung des Nachlasses.

Sobald Klarheit herrscht, sollten folgende Punkte erledigt werden:

  • Grundbuch prüfen und Eigentum anpassen

  • Laufende Kosten übernehmen: Versicherungen, Grundsteuer, Energie, Wasser

  • Immobilienbewertung durchführen: Nur so lässt sich fundiert über Verkauf oder Eigennutzung entscheiden

 

Ein erfahrener Immobilienmakler kann hierbei unterstützen und den realistischen Marktwert der Immobilie ermitteln.

Rechtliche und steuerliche Aspekte beim geerbten Haus

Mit einer Erbimmobilie gehen häufig rechtliche und steuerliche Verpflichtungen einher. Wichtig: Wer das Erbe annimmt, übernimmt auch mögliche Schulden des Erblassers. Daher sollten Kreditverträge, Grundbuch und mögliche Belastungen sorgfältig geprüft werden.

Meldung ans Finanzamt:
Innerhalb von drei Monaten nach dem Erbfall muss die Immobilie beim Finanzamt gemeldet werden. Ob und in welcher Höhe Erbschaftssteuer anfällt, hängt vom Verwandtschaftsgrad und dem Verkehrswert der Immobilie ab.

Freibeträge:

  • Ehepartner: bis zu 500.000 €

  • Kinder: bis zu 400.000 €

  • Enkelkinder: bis zu 200.000 €

Liegt der Immobilienwert über diesen Freibeträgen oder handelt es sich um entfernte Verwandte, kann eine Steuerlast entstehen. Auch Pflichtteilsansprüche oder bestehende Mietverhältnisse können die Situation komplex machen.
Eine rechtliche und steuerliche Beratung ist deshalb dringend empfehlenswert.

Behalten, vermieten oder verkaufen – die richtige Entscheidung treffen

Ist die Erbsituation geklärt, stellt sich die zentrale Frage: Was soll mit der geerbten Immobilie passieren?

  • Selbst nutzen: Emotional oft schön, aber finanziell oder organisatorisch nicht immer sinnvoll

  • Vermieten: Eine Möglichkeit, das Objekt zu behalten und Einnahmen zu erzielen – allerdings mit Verwaltungsaufwand

  • Verkaufen: Häufig der pragmatischste Weg, besonders bei mehreren Erben oder wenn Kapital benötigt wird

 

Ein professioneller Makler unterstützt bei der Marktanalyse, erstellt ein überzeugendes Exposé und sorgt für eine reibungslose Vermarktung der Erbimmobilie zum besten Preis.

Fazit: Mit fachkundiger Begleitung zur richtigen Entscheidung

Eine geerbte Immobilie bringt viele Emotionen, aber auch Chancen mit sich. Wichtig ist, sich frühzeitig zu informieren und professionelle Unterstützung einzuholen – sei es für Bewertung, Verkauf oder Vermietung.

Bei BERK Immobilien begleiten wir Sie persönlich und einfühlsam – von der ersten Orientierung bis zum erfolgreichen Abschluss. Wir zeigen Ihnen alle Optionen auf und helfen, das Beste aus Ihrer Erbschaft zu machen.

Sie haben eine Immobilie geerbt? Kontaktieren Sie uns jetzt für eine unverbindliche Erstberatung.

 

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt und von unserem Redaktionsteam geprüft.